Blog – Spielort mit dichter Atmosphäre

22.08.2017

Spielort mit dichter Atmosphäre

Am kommenden Donnerstag geht in der HALLE die Premiere zu Katja Langenbachs «Transit» über die Bühne. Es ist die erste freie Produktion der Regisseurin in der Stadt. Zuvor war sie schon in zahlreichen Produktionen fürs Theater St. Gallen tätig. Im Kurzinterview liefert sie ein paar Details zu ihrem neusten Projekt…

Katja, wieso wurde für «Transit» gerade dieser Spielort ausgewählt?
«Transit» ist ein Stück, wo es um Flucht geht sowie um die damit zusammenhängenden Situationen. Etwa in Wartesälen. Die HALLE entspricht in ihrer Gesamtheit unglaublich gut dieser Atmosphäre. Sie ist als Aufführungsort daher geradezu ideal.

Was erwartet den Zuschauer bei «Transit»: Tanz? Schauspiel?
Der Zuschauer wird in einen Grenzbereich zwischen choreografischem Theater und Schauspiel mitgenommen. Dafür arbeiten wir mit der amerikanischen Improvisations- und Kompositionstechnik «Viewpoints». Das ist ein – man könnte sagen: besonderes «System zur inhaltlichen Umsetzung». In ihm haben die auf der Bühne Agierenden die Möglichkeit, sehr frei zu einem vorhandenen Stoff zu assoziieren, jenseits einer rein textlichen Vorlage beispielsweise. Ich arbeite allerdings erst seit Kurzem mit «Viewpoints» als Technik. «Transit» ist daher fast eine Forschungsreise für mich…

Und mit welcher Besetzung machst du dich auf die Reise?
Mit zwei Schauspielern, zwei Tänzern sowie einem Choreografen, die ich allesamt sehr gut kenne. Ich bin also in bester Gesellschaft. Ausserdem hatten wir das grosse Glück, insgesamt zehn Proben-Tage in der HALLE durchführen zu können. Das ist bei freien Produktionen der pure Luxus und wirkt sich natürlich sehr positiv auf das Endergebnis aus.

«Transit»: 24./25./26./27. August, jeweils 20.30 h in der HALLE

Tickets und mehr siehe «Agenda» / Trailer / Premierenbericht im Ostschweizer Kulturmagazin Saiten zu TRANSIT!