17.6.2018

Mikiel aus Eritrea

“HEKS Neue Gärten” ist mittlerweile eines der Projekte, die nicht mehr aus dem «Lattich» wegzudenken sind. Doch Projekte funktionieren nur so gut, wenn engagierte TeilnehmerInnen und «Gestalter» daran mitwirken. Einer von ihnen, der übrigens bereits im letzten Jahr mit von der Partie war, ist Obakamikiel Kidane, oder einfach kurz: Mikiel. Seit bald eineinhalb Jahren lebt der gebürtige Eritreer in St. Gallen.
Im Gespräch, das in einer Mischung aus Deutsch, Italienisch aber auch mit Händen und Füssen geführt wurde, erzählt er, wie er zu HEKS gekommen ist.

Mikiel, wo kommst du her und wie hat es dich nach St. Gallen verschlagen?
Ursprünglich komme ich aus einem ganz kleinen Dorf in Eritrea namens Engela. Aber ich bin schon lange in Europa. Nach meiner Ankunft habe ich zunächst über zehn Jahre in Italien gearbeitet. 2014 kam ich dann in die Schweiz, nach Balgach. Und seit bald eineinhalb Jahren bin ich nun in St. Gallen.

Wie hast du HEKS kennengelernt?
Durch eine Bekannte. Hier kann ich richtig arbeiten und mich einbringen, was ich sehr schätze. Daher bin ich jetzt auch schon das zweite Jahr dabei.

Jetzt bist du als Gärtner beim HEKS aktiv. Hast du sowas schon immer beruflich gemacht?
In Eritrea war ich Maurer. Aber leider ohne so etwas wie ein Diplom. In Italien habe ich dann in der Landwirtschaft gearbeitet und dort sehr viel Erfahrung gesammelt. In St. Gallen würde ich auch gerne in diesem Bereich arbeiten und bin auf der Suche nach einer Stelle. In der Zwischenzeit engagiere ich mich hier. Ich kümmere mich auch um die Hochbeete von anderen HEKS-Mitwirkenden, wenn die mal keine Zeit haben. Dann giesse ich und schaue nach dem Rechten….

Was hast du hier bereits angebaut?
Oh, eine ganze Menge: Mais, Bohnen und Zucchetti beispielsweise.

Wirst du auch 2019 wieder mitmachen?
Ich hoffe ja, dass ich eine Stelle finde und dann viel arbeiten werde. Wenn ich 2019 aber noch Zeit habe, werde ich weiter hier aktiv sein. Der Austausch mit den Menschen, der Ort selbst und die Tätigkeit sind einfach eine Sache, die mir gefällt.

 

10.6.2018

SUMM-SUMM-SUMM…

… ja, ein bissel Quatsch muss sein. Daher ein Titel aus einem altem Kinderlied. Wobei es in der Realität um eine recht ernste Angelegenheit geht: Nämlich um Bienen – und darum, dass es von ihnen immer weniger gibt. Zu warme Winter, zu wenig Lebensraum, Unmengen an Pflanzenschutzmitteln und dann auch noch Befall durch Milben führen dazu, dass das weltweit wichtigste Nutztier massiv bedroht ist. Im «Lattich» wollen nun zwei ein kleines Hoffnungszeichen setzen und Bienenvölker ansiedeln. 

Die beiden sind Katharina Pilz und Christian Dannat. Sie erzählen: “Das Imkern hatten wir 2013 in einem Gemeinschaftsgartenprojekt angefangen. Im vergangenen August sind wir dann in die Nähe vom «Lattich» gezügelt und haben das Areal als einen super Standort mit interessanten Projekten kennengelernt.”

Dort würden sie nun gerne mit der Imkerei einen Beitrag einbringen. Aber das geht erst, sobald Bienenvölker dafür gefunden wurden. Christian erklärt: “Wir suchen aktuell dringend einen Bienenschwarm, der dann in Zukunft alles um den «Lattich» herum bestäuben kann.” Und Katharina fügt hinzu: “Am liebsten wäre uns nicht irgendein Schwarm, sondern einer aus einer Biozucht. Falls das nicht machbar ist, stellen wir den konventionellen Schwarm auch gerne auf Bio um.”

Also liebe Bienenbesitzerinnen und – besitzer: Fühlt euch angesprochen, mit den beiden Kontakt aufzunehmen und eventuell eure Bienen im «Lattich» heimisch werden zu lassen:
079 250 93 46.
Und wer als Laie gerne mehr über Bienen und die Idee von Bienenvölkern am Güterbahnhof erfahren möchte, kann sich mit Fragen auch jederzeit an Christian und Katharina wenden.

Infos zur Sache aus der NZZ: Tausende Bienenvölker gestorben

6.6.2018

«Der Mann mit dem silbernen Container»

Seit Mai steht neben den bekannten Containern der Klausgesellschaft St. Margrethen nun auch ein silberfarbenes und deutlich grösseres Kaliber auf dem «Lattich»-Areal. Der Mann, dem es gehört und der dieses für die Saison 2018 zur Verfügung gestellt hat, heisst Urs Felber. Wer er ist, was er an Containern genial findet und wieso er seinen im «Lattich» platziert hat, erfahrt ihr hier!

Urs, erzähl doch mal ein bissel was über dich….

Eigentlich bin ich Oberstufen-Lehrer für technisches Gestalten. Seit rund 15 Jahren bin ich aber unter die «Teilzeit-Künstler» gegangen, wenn man das so sagen will. Ich habe mich schon immer für Kunst interessiert und seit eben dieser Zeit mache ich eigene Holzobjekte und setze so meine Ideen um.

Nun hast du dem «Lattich» für diese Saison deinen silbernen Container zur Verfügung gestellt. Gibt es das gute Stück schon lange?

Ich habe den silbernen Container im vergangenen Jahr gekauft und dann nach meinen Vorstellungen umgebaut. Und zwar, weil ich ihn als mobile Galerie für eine eigene Ausstellung nutzen wollte. Diese habe ich im November 2017  realisiert. Danach diente er mir eine Zeit lang als Lagerraum…ist ja auch eine wirklich solide Gebäudehülle… bis ich auf die Idee kam, ihn im «Lattich» für eine gewisse Zeit gastieren zu lassen.

Wieso gerade hier?

Diesen Ort und das, was er verkörpert, schätze ich sehr: Ein kreatives Spielfeld, wo unterschiedliche Projektideen lebendig werden können. Mir kam der Gedanke, dass es vielleicht auch andere Leute gibt, die wie ich einen Container als Galerie-Raum für eigene Ausstellungen schätzen – und nutzen wollen. Einen Raum zum kleinen Preis, der ohne grossen Organisationsaufwand kurzfristig zur Verfügung steht.

Im Sommer wird er ja nun auch von Künstlern für sowas verwendet.

Das finde ich cool. Und ich hoffe und würde mir wünschen, dass noch mehr Kreative den Mut aufbringen, sich und ihr Schaffen im «Lattich» zu zeigen!

Nach Saisonschluss verschwindet der «Grosse Silberne» dann aber wieder aus St. Gallen. Wo geht’s mit ihm hin?

Da sind momentan Ideen am Umherschwirren… vielleicht wird er für weitere Zwischennutzungen verwendet. Auf ähnliche Weise, wie aktuell hier. Wer weiss….

26.5.2018

Kuschelig dank KINOK

KINOK sei’s gepriesen! – sind kühle Abende und windige Nachmittage keine Gründe mehr, um  «Lattich» nicht rundum wohligwarm geniessen zu können.

Seit neustem gehören fröstlig hochgezogene Schultern bei jeder Wetterlage der Vergangenheit an. Denn das St. Galler KINOK hat uns mit einer wunderbaren Decken-Leihgabe einen ganzen Stapel Wärme zur Verfügung gestellt. Draussen an der Bar oder beim Event in der – ja bekanntlich unbeheizten – Halle drinnen werden bei Bedarf also Decken verteilt. Einfach schnappen, reinwickeln und allzu frischen Temperaturen die kalte Schulter zeigen. Probiert’s mal aus!

5.5.2018

«It’s the unexpected, that attracts me…»

In den Containern auf dem Areal herrscht reges Treiben. Doch wer treibt da eigentlich wo genau was? Und warum? Eine der Umtriebigen ist Kat Meier. Sie belebt aktuell mit ihrem Schaffen den orangenen Uniglory und erzählte an der gestrigen Saisoneröffnung, wie es dazu gekommen ist…

Kat, was hat dich hierher verschlagen?
Her verschlagen hat mich wohl der grosse Wunsch, das, was mir schon lange am Herzen liegt, mal auf einem anderen Level zu probieren, als bisher.

Irgendwie klingt das ganz geheimnisvoll. Was meinst du damit?
Ich bin ausgebildete Primarlehrerin. Im Rahmen dieser Tätigkeit habe ich immer wieder kreative Projekte durchgeführt für – sagen wir mal – herausfordernde Jugendliche. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele von ihnen sich in diesen «Time-out-Projekten» gerne kreativ betätigen. Zeichnen, «kritzeln»…. wie ich es nenne. Bei vielen Kids kommen dabei unglaubliche feinfühlige Motive zum Vorschein. Das hat mich fasziniert und auch angespornt, meiner eigenen kreativen Seite neuen Raum zu geben. Ich habe schon immer viel gezeichnet und «gekritzelt». Und so habe ich beschlossen, mich für eine gewisse Zeit umzuorientieren und einen neuen Weg einzuschlagen.

Wie sah oder sieht dieser Weg aus?
Ich habe bei der Schule für Gestaltung hier in St. Gallen nochmal eine Ausbildung begonnen, und zwar im HF Bildende Kunst. Nun ist die Hälfte der Studienzeit schon durch. Wenn ich meinen Abschluss habe, wäre meine Idee, erneut kreative Projekte mit Jugendlichen zu realisieren. Dann aber auf anderem Niveau, mit vielleicht verändertem und ausgeweitetem Fokus.

Was machst du konkret hier im Uniglory?
Die Schule für Gestaltung hat den Container aktuell angemietet und gibt interessierten Studierenden die Chance, in diesem total agilen und kreativen Umfeld zu arbeiten, sich spartenübergreifend inspirieren zu lassen und völlig ungestört an einem Projekt herum zu feilen.

Man sieht etliche Zeichnungen an der Wand hinter dir. Ist das dein aktuelles Projekt?
(Lacht) Ja, ich «kritzel» wie immer. Neu habe ich jetzt auch mal Sprayen ausprobiert. Langsam entwickelt sich was. Ziel ist, dass in der Zeit hier so viele gute Arbeiten entstehen, dass daraus eine kleine Ausstellung realisiert werden kann. Für Juni und Juli haben einige Mit-Studenten und ich daher auch den silbernen Container von Urs zur Miete angefragt. Wir möchten da gemeinsam was auf die Beine stellen. Noch ist alles im Sich-Finden… aber «It’s the unexpected, that attracts me» und wir kommen Stück für Stück weiter. Ich freue mich schon auf das Schlussergebnis!

 

29.4.2018

Wir begrüssen Boba, die neue Gastro-Leitung!

Die «Lattich»-Gastro zeigt sich im 2018 mit veränderter Optik. Gemeint ist damit nicht nur, dass neuerdings der Getränkeausschank in der Halle bis 23 Uhr möglich ist. Oder, dass es neben Grillangebot und wöchentlich wechselnden Eintöpfen ab sofort auch kalte Gerichte wie Salate oder Wähen geben wird. Vor allem ist mit dem neuen Gesicht «Boba» Vanessa Borer gemeint: Die neue Leiterin der Lattich Gastro. Wer sich hinter dem Unterengadiner Namen «Boba», der so viel wie «kleiner Bär» heisst, verbirgt, lest ihr im Kurzinterview.

Boba, erzähl’ doch mal ein paar Eckdaten aus deiner Biografie.
Mmh, also ich bin 22 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Basel, lebe aber seit 13 Jahren im Bündnerland. Ich bin gelernte Köchin, wegen der Liebe im 2017 in den Thurgau gezügelt und jetzt frisch im Team vom Restaurant Lagerhaus mit dabei.

Du sagst, du bist gelernte Köchin. Aber im «Lattich» bist du fast mehr für den Service zuständig. Wie passt das zusammen?
Ich bin extrem gerne im Service tätig. Deswegen beginne ich im August auch eine Servicelehre. Im «Lattich» will ich eine gute Gastgeberin sein.

Was hast du dir für die kommenden sechs Monaten in der «Lattich»-Gastro vorgenommen?
Meine Gäste sollen sich wohl und willkommen fühlen. Ich will ihnen eine Atmosphäre anbieten, in der sie vom Alltagsstress runterkommen. Ausserdem wäre es cool, ich könnte auch mein Know-how als ausgebildete Köchen einbringen. Ich würde gerne mit wechselnden und speziellen Speiseangeboten meinen eigenen Pfiff mit ins «Lattich» bringen.

 

 

27.4.2018

Wir Glückspilze: Stühle und Bühne ergattert

Vor wenigen Wochen waren wir noch auf der dringenden Suche nach Inventar für die Halle. Bestuhlung und Bühne mussten her. Nun wurde unser Suchen von Erfolg gekrönt! Zu verdanken ist das Reto Schirmer vom Indoor-Spielplatz fägnäscht in Rorschach und dem Tübacher Gemeindepräsidenten Michael Götte. Beide haben von unserem Inventar-Wunsch gehört, sich nun überaus grosszügig gezeigt und uns ganz wunderbare Stühle für die Halle überlassen. Herzlichen Dank!
Ein weiteres Hipp-Hipp-Hurra geht an Eveline Ketterer von Das Klima Theater & Kultur. Von Mai bis Oktober haben wir ihr eine Bühne zu verdanken! Kaum zu glauben!
Saison 2018 – wir kommen!

 

21.4.2018

111 Helden «made it»!!!

111 Heldinnen und Helden haben uns dabei unterstützt, unsere Crowdfunding-Kampagne bei wemakeit über die Ziellinie zu bringen! 13’176 CHF hatten wir angepeilt. Und nun wurde dieser Betrag sogar noch überflügelt! Wir sind happy und schicken ein riesengrosses Dankeschön in die Reihen der Unterstützer! 

Gehofft hatten wir zwar, dass es funktionieren würde. Aber dass es nun tatsächlich geklappt hat, überwältigt uns doch. Toll, dass wir so viele Zeit-Schenker gefunden haben, die unsere «Lattich»-Betriebsminuten vom Mai bis Oktober ermöglichen. Wir freuen uns auf die neue Saison mit euch!

20.4.2018

Kaufst du noch oder «sharest» du schon?!

Wir sharen, oder auf deutsch: teilen! Denn «Lattich» macht als eine von 20 lokalen und regionalen Organisationen mit beim ersten St.Galler Sharing-Markt am 25. April im KUGL. 

Sein wir mal ehrlich: Shoppen kann zwar ungemein befriedigend sein. Aber oft stellt sich schnell die Frage: Wohin danach mit dem ganzen Kram? Doch was tun, wenn man Dinge nur selten, dann aber zwingend braucht? Eine Möglichkeit wäre, mal anders an die Sache ranzugehen und zu teilen, was man hat und grade nicht nutzt. Oder auszuleihen, was man benötigt aber nicht zwingend kaufen mag. Eine super Gelegenheit dafür bietet sich am Mittwoch 25. April 2018 von 17.30 – 22 Uhr im KUGL St.Gallen, Güterbahnhofstrasse 4. 20 Organisationen der Region laden zum Teilen ein: Deswegen nichts wie hin, wenn ihr vielleicht für kurze Zeit eine Bohrmaschine, ein Auto oder Hilfe beim Umzug braucht. Oder wenn ihr ein Outfit für einen einmaligen Anlass sucht, einen Raum für Veranstaltungen oder einen Arbeitsplatz? Teilt und profitiert vom Teilen anderer!  Der Eintritt ist frei.

Bis zum 25.4. also am Güterbahnhof!

Weitere Infos gibts auf der Website der Stadt St. Gallen oder im Tagblatt online

18.4.2018

«Lattich»-Wachstum: The next generation

Das Wachstum im «Lattich» geht weiter! Schon lange wurde ja daran getüftelt und gefeilt, nun ist es endlich so weit: Richtung Herbst 2018 soll ein Bau aus Holzmodulen auf einem Teil des Areals entstehen und erschwinglichen Arbeitsraum für Unternehmen aus der Kreativwirtschaft bieten. Möglich machen’s die Blumer Lehmann AG aus Gossau als Trägerin und Hauptinvestorin des privat finanzierten «Lattich» Baus und der Kanton St. Gallen. Der hat nämlich als Grundeigentümer das auf zehn Jahre beschränkte Baurecht bewilligt. Herzlichen DANK! Das Baugesuch wurde nun am 17. April eingereicht.

Konkret geplant ist ein Bau mit 45 Holzmodulen. Dieser wird kleinteilige und damit günstige Flächen bieten, auf denen Kleinunternehmen aus den Bereichen Handwerk, Design, Kommunikation oder Architektur schalten und walten können. Es besteht die Möglichkeit, einzelne oder mehrere Module à 30m2 zu mieten, die im Rohbau mit Heizung, Strom und Internetanschluss und teilweise mit Wasseranschluss erstellt werden. Von aussen kann man die Module über Laubengang und Lift erreichen.

Das Baubüro in situ aus Zürich ist übrigens als Planer mit an Bord. Nun geht’s daran, die Visiere in den nächsten Tagen zu errichten. Und wenn alles nach Plan geht, sollte die Baubewilligung vor den Sommerferien vorliegen. Die Bauarbeiten könnten dann bereits im August starten. Da die Holzmodule bei Blumer Lehmann weitgehend vorgefertigt werden, ist es machbar, den Bau selbst im Herbst innerhalb von nur zwei Wochen hochzuziehen. Und, wenn alles ideal läuft – aber ein bisschen Daumen drücken dürft ihr natürlich trotzdem!- sollten schon vor dem Jahreswechsel die ersten Mietenden einziehen können.

Wir sind gespannt wie die Flitzebogen und danken allen engagierten Beteiligten!

3.4.2018

Alles auf Anfang! 

«Lattich 2018» steht in den Startlöchern und macht sich fit für den nahenden Saisonbeginn. Den Startschuss dazu lieferte die Ankunft der Container auf dem Güterbahnhofareal. 

Neu im 2018 ist, dass es ein Mehr an Containern gibt. Neben die «alten Vertrauten» von der Klausgesellschaft St. Margrethen gesellt sich ein weiteres Kaliber: Urs Felber hat seinen 12-Meter langen ARTCORE Container neuerdings im «Lattich» platziert und Interessierte können diesen auf Anfrage mieten.

Seit März ist Nathalie als Ansprechperson für die Halle vom «Lattich» im Einsatz. Bei Fragen, Anregungen oder Unklarheiten steht sie rat- und tatkräftig zur Seite. Konkret hilft sie weiter, wenn’s um Hallenvermietungen oder Veranstaltungsplanungen geht. Daneben unterstützt sie bei Gastro-Anfragen und bei der Koordination und Abwicklung aller auf dem Areal laufenden Aktivitäten.

Buchungen für die Halle und den Artcore können bei ihr ab sofort unter halle@lattich.ch vorgenommen werden. Gut Lattich!

22.03.2018

Crowdfunding: Zeitschenker gesucht!

«Lattich» geht ab Mai 2018 in die dritte Runde. Um die 131‘760 Betriebsminuten voller unterschiedlichster Events wiederum mit Leben zu füllen, muss auch die Infrastruktur gewährleistet sein. Dazu brauchen wir Eure Unterstützung! 30 Tage habt Ihr die Gelegenheit uns auf https://wemakeit.com/projects/lattich-zwischennutzung Zeit zu schenken. 1 Franken ermöglicht bereits 10 Minuten Betriebszeit.

Seid dabei und helft mit, den «Lattich» auch dieses Jahr zu beleben. Wir bedanken uns bereits jetzt für Eure Unterstützung und auf bald im «Lattich»!

17.3.2018

Stühle heiss begehrt!

Die Vorbereitungen für die nahende Saison laufen auf Hochtouren. Und mit oberste Priorität hat aktuell all das, was die Halle betrifft: Belegungs-Plan erstellen, Führungen machen… und die Infrastruktur organisieren. In Sachen Infrastruktur nun sind wir noch etwas auf Hilfe angewiesen! Denn eine Lösung für die Bestuhlung muss noch gefunden werden.

Konkret sind wir auf der Suche nach Sitzgelegenheiten (ab 10 Stück) , von denen wir uns folgende drei Eigenschaften wünschen: Gut in Schuss sollten sie sein. Man sollte sie problemlos stapeln können – und als gratis Geschenk wären sie uns am liebsten. Wer was was und weiterhelfen kann – zum Beispiel, falls irgendwo ein Gemeindesaal oder eine Schule ausgedientes Mobiliar in gute Hände abgeben möchte – der wende sich bitte an unsere Hallen-Leiterin Nathalie Bösch, zum Beispiel via Mail an halle@lattich.ch.

Merci vielmol!

15.3.2018

Merci SBB!

Wir freuen uns! Auch 2018 ist die Hallen-Bespielung möglich. Zu verdanken ist das der SBB Immobilien.

Dank eines grosszügigen Sponsorings durch SBB Immobilien können auch im 2018 wieder kulturelle und soziale Aktivitäten innerhalb der Halle stattfinden. Wir vom Verein sind froh über dieses Engagement. Denn ohne diese Unterstützung wäre die Finanzierung der Halle für die kommende Saison fraglich gewesen. Nun erwarten wir voller Vorfreude weitere spannende Monate der Hallen-Belebung. Dankeschön den tatkräftigen «Rückenstärkern»!

6.3.2018

Wir starten in die neue Gartensaison!

Ab dem 21. März 2018 treffen wir uns wieder jeden Mittwoch von 9 – 11 Uhr im Lattich Garten, um gemeinsam zu gärtnern und Deutsch zu üben. Wir haben freie Plätze für Migrantinnen und Migranten, die gerne ihr eigenes Gemüse anbauen möchten. Willkommen sind auch QuartierbewohnerInnen, die Lust haben, auf dem Lattich Gelände zu gärtnern. Für die Unterstützung während der Gartentreffen suchen wir Freiwillige, die Interesse haben, mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen zu arbeiten.
Kontakt: Adelheid Karli, HEKS Neue Gärten, 076 476 83 82 – oder komm am Mittwochmorgen vorbei an die Güterbahnhofstrasse 9!

23.02.2018

Welcome «Lattich-Leiterin» Nathalie Bösch!

Sie ist gebürtige St. Gallerin, Swap-Aktivistin und Hundebesitzerin. Und sie ist 1980-er-Baujahr, Anwärterin «Gestalterischer-Vorkurs» und ehemalige Open-Air-Interne. Vor allem aber ist sie für die Saison 2018 unsere frischgebackene «Lattich-Leiterin»! Wir sagen: Welcome Nathalie Bösch ! Wir freuen uns auf dich!…und stellen vier Fragen….

Wofür steht «Lattich» für dich?

«Lattich» als Projekt ist für mich ein bisschen wie das Leben selber. Es ist temporär, vergänglich. Gerade weil es zeitlich begrenzt ist, wird jeder Moment umso wertvoller und man sollte ihn voll auskosten. So wie im Leben halt auch.
«Lattich» als Ort ist für mich zweierlei: Einmal ein Platz, an den man sich zurückziehen kann. Und zugleich doch auch ein Ort, um zusammen zu kommen und um dort Vielfältigkeit zu erleben, wie man sie sonst kaum in St. Gallen findet: Konzerte, Märkte, Barbetrieb und vieles mehr.

Was soll in dieser Saison im «Lattich»-Areal passieren?

Ich würde gerne neue Zusammen-Spiele realisieren: So ins Blaue geredet könnte das sowas wie «Schweizer Tafel in Kooperation mit Lagerhaus und HEKS» sein… oder mal ein Altersheim zu Gast….Dazu gehört auch, dass ich nach Akteuren suche, die vielleicht noch nicht auf «Lattich» aufmerksam geworden sind und die ich herlocken will. Ich möchte Ideen aus den Menschen rauskitzeln. Wäre toll, wenn es mir am Ende der Saison gelungen wäre, das Interesse an «Lattich» weiter zu vertiefen: sowohl bei Besuchern als auch bei Menschen, die Orte wie «Lattich» zum Umsetzen ihrer Projekte suchen.

Gibt’s Gedanken, die dich ein bisschen nervös machen?

Ich habe irgendwie nicht damit gerechnet, dass ich als Person so vorgestellt würde. Natürlich bin ich daher etwas aufgeregt, ob ich die gestellten Erwartungen auch erfüllen kann. Aber das ist wohl normal. Sorge, dass es mit der Planung von Anlässen schwierig werden könnte, habe ich keine. Es liegen schon einige konkrete Anfragen vor. Und daneben bestehen weitere spannende Kontakte mit Leuten, die signalisiert haben, bei «Lattich» mitmischen zu wollen.

Welchen Satz würdest du am Saisonschluss gerne sagen können?

«Lattich als Gemüse ist vitaminreich und unterstützt das Immunsystem. Lattich als Zwischennutzungs-Projekt fördert das Wohlbefinden der Stadt durch gemeinsamen Genuss und gemeinsames Erleben.»

28.10.2017

«Lattich» sagt DANKE 

Was war das für eine klasse Saison 2017 im Lattich! So vieles ist zwischen Mai und Oktober auf dem Güterbahnhofareal geschehen! Zahlreiche ganz unterschiedliche Experimente sind über die Bühne gegangen – in der Halle und davor: Theater, Flohmärkte, Versammlungen, Führungen, Kinoabend, Konzerte, Gastroangebote undundund…Viele verschiedene Menschen haben dafür an einem Strang gezogen, sind zusammengewachsen… und haben sich hin und wieder auch mal zusammengerauft. Wir ziehen Bilanz: Das kleine Pflänzchen, welches 2016 erste zarte Wurzeln geschlagen hat, hat sich zu einem kräftigen Gewächs entwickelt. Und wir freuen uns, nach verdienter Winterruhe, auf neues Wachsen und Gedeihen im 2018.

Wir möchten deswegen allen DANKE sagen! Den Projektpartnerinnen und -partnern, die über viele Monate hinweg konstant im Lattich präsent waren ebenso wie den Einzelveranstaltern, die für wenige Tage oder sogar nur für einen einzigen Auftritt im Lattich gastierten!

DANKE. Denn Dank Euch wird Lattich erst möglich und zu dem, was es ist. Toll, dass es Euch gibt!