5.10.2018

Venedig und die unendlichen Orte…

Um unendliche Orte, «Infinite places», ging es im französischen Pavillon an der diesjährigen Architektur-Biennale in Venedig. Konkret drehte sich das Projekt, das das Architekten-Trio Encore Heureux realisiert hat, um «offene Orte, mögliche Orte, unfertige, die Räume der Freiheit und die Suche nach Alternativen schaffen ,»… und weiter um «Orte, die schwer zu definieren sind, weil ihre Haupteigenschaft darin besteht, für das Unerwartete offen zu sein…,». Wie wir soeben erfahren haben, hat eine Lattich-Kennerin dort Lattich als einen dieser «Infinite places» vorgeschlagen. WOW…

Mehr Infos zum Biennale-Projekt findet ihr hier sowie auch hier

1.10.2018

Nächster Halt: «Lattich»

Mit dem, was sich im «Lattich» tut, stehen wir schon seit längerem in Zeitungen und im Internet. Aber wer hätte gedacht, dass wir einmal ein offizielles Plätzchen im Fahrplan der Appenzeller Bahnen ergattern würden!

Tatsächlich aber steht jetzt «Lattich» am Eröffnungsfest der Appenzeller Bahnen anfangs Oktober als «Extra-Halt» munter zwischen den Stationen St. Gallen und Riethüsli. Im 20-Minuten-Takt kann man während der Feierlichkeiten am 6. Oktober beim Güterbahnhof ein-, aus- und  passionierte VielfahrerInnen sogar UMsteigen. Erster Stopp ist um 09:41 h, der letzte dann um 18:01 h.

Besser als nur den Zug zu wechseln wäre allerdings, direkt im «Lattich» mitzufeiern, denn dort findet die Party zur Eröffnung, bei der sich alles um’s Tango-Tanzen dreht, statt. Hier findet ihr das gesamte Programm. 

 

24.9.2018

Lattich wuchert in die Höhe

Heute wurde die Medienmitteilung versandt – der Lattich wuchert ab 2019 in die Höhe. Der Verein «Lattich» freut sich, dass die seit 2016 bestehende Vision, im temporären Lattichquartier weitere Ateliers, Werkstätte und Büros zu realisieren, umgesetzt wird. In sechs Monaten stehen 45 Module bereit, um Eure Ideen zu verwirklichen. Weitere Informationen findet Ihr unter der Rubrik «Lattich-Modul».

Der Verein «Lattich» wird Anlässe für Interessentinnen und Interessenten des Modulbaus durchführen, einen geeigneten Mietermix sicherstellen und Ansprechpartner für die Mietenden sein. Und weiterhin wird er das temporäre Quartier bespielen und koordinieren.

Du interessierst Dich für ein Modul? Dann melde Dich unter info@lattich.ch oder unter 077 496 54 61.

Anmeldung Infoanlässe
2. Oktober 2018, 19 Uhr im Lattich
18. Oktober 2018, 19 Uhr im Lattich

20.9.2018

Blühen und Wuchern vom Feinsten

Wer behauptet, es blühe nur so richtig im Frühling und im Sommer, der irrt sich gewaltig. Denn gerade im Herbst treibt das «Lattich»-Wuchern noch einmal ganz besondere Blüten. Wieso?

Weil: YEOON ist im Artcore-Container zu Gast. YEOON ist das ungewöhnliche Blumengeschäft von Marianne de Tomasi. Eigentlich hat es im Lagerhaus an der Davidstrasse seine Bleibe… Aber unter dem Motto «Offene Werkstatt und schöne Blumen» ist YEOON im September und Oktober nun auch am Güterbahnhof anzutreffen. Kommt und bestaunt, wie sich Blumen in regelrechte Kunstwerke verwandeln lassen. Oder vielleicht habt ihr ja auch Lust, selber welche zu machen. Marianne bietet im Artcore einige Kurse an. Die Details gibt es direkt auf der YEOON-Website.

14.9.2018

Da «bubbelt» was…

Wer aktuell durchs «Lattich»-Areal treibt, der kriegt etwas Neues zu sehen: Denn einige der Container überraschen mit «ergänzter» Optik. Was von weitem wie überdimensionale Tautropfen  wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Blasen aus Folie…. ein Ergebnis der vergangenen Museumsnacht vom 8. September …

5.9.2018

Jens Bomholt und sein Kulturmonat im Artcore…

Jens Bomholt, eigentlich diplomierter «Masch.-Ing. ETH »und «kant. approb. Naturheilpraktiker», wie auf seiner Website zu erfahren  ist, hat sich im August an etwas jenseits seiner Professionen herangewagt. Während der Hochsommer über St. Gallen Vollgas gab, hat er den Artcore-Container bei uns im Lattich genutzt und sich dort sich seinem ganz persönlichen Kulturmonat hingegeben. 

Hier sein Resumée:

„August. Eine interessante Zeit für meine aussergewöhnlichen Projekte. Brütende Hitze in den heissen Tagen, an denen die Morgen- bis Nachmittagssonne den Container in einen Solarbackofen verwandelte. Aber Platz für meine grosse Leinwand von 10 Metern Länge, die ich jedoch bald auf zwei Mal fünf Meter teilte: meine Ausrüstung und Bildersammlung wollten auch untergebracht sein. Zeitweise malte ich auf dem Vorplatz vor dem Container.

Ungewohnt und experimentell nicht nur die Grösse der Leinwand. Auch die Arbeit mit Pigmenten. Das Malen am Boden im Knien, Sitzen, Kauern: „Mal-Yoga“. Die exponierte Arbeit in der Öffentlichkeit.  Schön der Kontakt mit den Nachbarn und mit meinen Besuchern …Alles ausser gewöhnlich: ein spannender Monat August 2018 in meinem Kulturpalast! Jetzt ist er zu Ende. Die Bilder bleiben.″

22.08.2018

Kreativität auf Kisten

Dass Kreativität im «Lattich» auf der Tagesordnung steht, ist kein Geheimnis. Nun hat sie sich auf den Hochbeeten des HEKS breitgemacht. Und zwar in Form von knallig bunter Spraykunst.

HEKS-Projektmitarbeiterin Adelheid hatte bereits zum Saisonbeginn bei Kat Meier von der GBS einmal angeklopft, ob die nicht Lust hätte, die Kisten der Hochbeete mit Spraykunst zu versehen. Sie hatte! Und so sind vor kurzem Hummel und Schnecken im Grossformat auf die Kisten gezaubert worden. Doch damit nicht genug.

Am vergangenen Mittwochs-Gartentreff kam Kat mit dem Angebot, den Mitwirkenden von HEKS einmal zu zeigen, wie sie selbst mittels Schablonen solche Spraykunst machen könnten. Mit vollem Erfolg. Die HEKSler waren begeistert und haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Die Ergebnisse sprechen für sich….

 

12.08.2018

«Chum go chille!»

Nach wie vor brummt der Sommer vor sich hin. Und viele Menschen, die in dieser Hitze am Güterbahnhof vorbei radeln oder spazieren, legen da gerne mal eine kleine Pause im «Lattich» ein. In letzter Zeit haben wir gesehen, dass oft die Rampe und die anderen Sitzgelegenheiten von BesucherInnen genutzt werden, um dort zu relaxen, zu plaudern oder Zmittag zu machen. Das freut uns! Damit nun Pause-Machen im «Lattich» noch schöner wird, haben wir beschlossen, uns ins Zeug zu legen und Lounge-Möbel für ausgedehnte Erholungsmomente zu zimmern.

Da wurde keine Mühen gescheut, um nach allen Regeln der Kunst diese Möbel zu bauen! Wir danken allen Mitwerkelnden, die mit Schweiss und Spucke und mit hilfreichem Heimwerker-Buch “Sessel” und “Sofas” zusammen montiert haben. Also hereinspaziert ins Open-Air-Wohnzimmer im «Lattich»! «Chum go chille!» und besetze und belege die Lounge-Möbel aus Paletten, die neuerdings vis à vis der Halle zu finden sind.

 

22.7.2018

«08/15 gibt’s hier nicht»

«Lattich» fühlt sich nun schon die dritte Saison auf dem Güterbahnhofareal zuhause. Aber wir sind nicht die einzigen, die hier heimisch sind – und auch nicht die ersten. Das Areal brummt voll fröhlicher Nachbarschaft, wie zum Beispiel der mit der Projekt-Werkstatt. Diese gibt’s schon seit vielen Jahren hier. Doch was macht sie genau? Wer steckt mit drin und wie wird «Lattich» überhaupt von diesem Nachbar wahrgenommen? Hanspeter «Hampi» Berweger, seit 1. März 2018 verantwortlicher Betriebsleiter der Projekt-Werkstatt, hat sich Zeit für eine Plauderei genommen….

«Hampi», erzähl’ doch mal kurz, was die Projekt-Werkstatt eigentlich macht…
Wir sind eine Non-Profit-Organisation mit dem Anspruch, Menschen fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen. Aktuell bekommen wir unsere Mitarbeitenden von den Sozialen Diensten zugewiesen. Da sind auch viele Jüngere darunter, die überhaupt noch nie im Arbeitsmarkt waren. Unser Arbeitsfeld ist dabei die Restauration, Reparatur und das Recyclieren von Velos. Wer bei uns tätig wird, lernt viele verschiedene Dinge: etwa den Umgang mit Ressourcen und alles zum Thema Nachhaltigkeit, aber natürlich auch technische und mechanische Sachen.

Wie würdest du eure Hauptziele formulieren?
Wir wollen hier Kompetenzen vermitteln und den Personen dabei helfen, attraktiv für Arbeitgeber zu werden. So seltsam es klingt: Aber wir sind dann erfolgreich, je schneller die Leute wieder von uns weg sind (lacht).

Gelingt euch das?
Ich denke schon. Wir arbeiten hier aktuell mit 14 Personen. Seit wir im März gestartet haben, sind schon drei weitervermittelt. Eine Person als Koch, eine zweite an die SBB und eine dritte hat eine Lehrstelle gefunden.

Jetzt seid ihr ja nicht die einzigen hier auf dem Areal. Es gibt euren Nachbarn «Lattich». Kennst du den schon näher?
Ich gebe zu: Für mich war «Lattich» gedanklich vor allem immer die Halle mit den dort stattfindenden Anlässen. Aber irgendwann kam dann Nathi* vorbei, hat sich vorgestellt und Kontakte geknüpft. Sie hat auch erzählt, was so Idee und Zweck vom «Lattich» ist. Ab dem Moment war die Wahrnehmung dann eine differenziertere.

Wie findest du persönlich, dass es sowas wie «Lattich» hier auf dem Areal gibt?
Ich finde es super, dass hier am Güterbahnhof reges und buntes Leben stattfindet. Es ist ein besonderer Platz innerhalb der Stadt. Und da passt es gut, wenn hier was anderes als 08/15 Projekte laufen. Alle, die hier agieren, haben ähnliche Visionen und wollen was bewegen. Dieser Ansatz passt gut zu diesem Ort.

Gibt es etwas hier auf dem Areal, wozu deiner Meinung  «Lattich» einen Beitrag geleistet hat?
«Lattich» spielt eine spannende Rolle als Vernetzer. Beispielsweise kam erst durch «Lattich» auch das Projekt HEKS mit seinen Hochbeeten hierher. Aktuell diskutieren wir nun zum Beispiel mit der dortigen Ansprechsperson Adelheid, ob ein HEKS-Teilnehmer in unserer Küche für alle Mitarbeitenden kocht… Handkehrum haben wir auch schon mal dem HEKS was repariert…Solche Synergien gefallen mir.

Es ist geplant, dass am 2. September ein grosses Güterbahnhof-«Nachbarschaftsfest» über die Bühne geht – und dass alle, die hier agieren, dabei sind. Wie findest du das?
Ich find’s grossartig. Die Idee ist ja, dass wir uns alle noch besser kennenlernen und rausfinden, wo wir uns noch gegenseitig unterstützen können. Und super, dass «Lattich» als einer der «jüngsten» Nachbarn mit von der Partie ist.

*Nathalie Bösch ist seit 1. März 2018 beim Verein «Lattich» als Leiterin der Halle tätig und hilft auch sonst in allen Belangen rund um «Lattich» weiter.

9.7.2018

Zur Halbzeit: Neuer Spieler für die Gastro

Wir sehen es aktuell jeden Tag bei der Fussball-WM: Auswechslungen kommen vor. Auch in der «Lattich»-Gastro ist aktuell diese Art von WM-Stimmung angesagt. Zur Halbzeit verlässt unsere bisherige Gastro-Leiterin Boba den Platz. Und Luca Baggenstoss wird neu auf’s Feld geschickt.

Luca hat im Restaurant im Lagerhaus ursprünglich seine Kochlehre absolviert und anschliessend im Sommer 2017 an gleichem Ort noch die Zusatzlehre im Service erfolgreich abgeschlossen. Nun hat er, ergänzend zur Lehrzeit, bereits wieder fast ein Jahr praktische Erfahrung gesammelt – übrigens auch im Restaurant Mille Feuille in Luzern.

HOPP Luca. Und schön, bisch debii!

 

1.7.2018

Mit-GärtnerInnen gesucht!

Du geniesst den Umgang mit Menschen aus fremden Kulturen? Du verfügst über gärtnerische und/oder handwerkliche Kenntnisse? (Es geht aber auch ohne!) Du hast ein- bis viermal pro Monat am Mittwoch von 9.00 bis 11.00 Uhr Zeit? Dann bist du bei uns an der richtigen Adresse: HEKS Neue Gärten sucht nämlich freiwillige Mitarbeitende für den «Lattich»-Garten!

HEKS Neue Gärten Ostschweiz bietet Migrantinnen und Migranten die Möglichkeit im «Lattich» zu gärtnern. Einmal pro Woche werden die Projektteilnehmenden von einer Projektmitarbeiterin und Freiwilligen in der biologischen Gartenarbeit und in Alltagsfragen unterstützt. Es wird Deutsch gesprochen, gegärtnert, vernetzt…..
Nun ist HEKS auf der Suche nach Menschen, die dieses Anliegen unterstützen und als rechte Hand Projektmitarbeiterin Adelheid begleiten wollen.

Wenn du dich angesprochen fühlst und dein grüner Daumen jetzt zu kribbeln beginnt, dann melde dich bei Adelheid Karli, HEKS Neue Gärten Ostschweiz, 076 476 83 82, adelheid.karli@heks.ch

Und übrigens: Wer keine Zeit für regelmässige Einsätze hat, aber trotzdem gerne mitwirken möchte, ist ebenfalls herzlich eingeladen. Denn HEKS freut sich auch über einmalige oder unregelmässige Aktionen! Zum Beispiel, wenn jemand alle paar Wochen das Gras schneiden kommt..

24.6.2018

«Brettern» für den Tex-Container

Fotograf aus Leidenschaft, Zimmermann und Ur-St.Galler: Martin Schlegel hat so einiges auf Lager. Aktuell «brettert» er zudem mit vollem Einsatz für’s Flon. Konkret heisst das, er verpasst dem bisher unebenen Gelände vor dem roten Tex-Container eine professionelle Terrasse, so dass die «Floner», die den Container in dieser Saison bespielen, auch mal gemütlich davor höckeln können…

Martin, wieso setzt du dich am Güterbahnhof gratis so für’s Flon und damit ja auch für «Lattich» ein?
Ich kenne das Areal hier schon lange, war früher schon immer gerne beim Kugl. Und als sich dann hier auch noch «Lattich» angesiedelt hat, fand ich das einfach super. Die Idee mit den Containern gefällt mir total.

Was gefällt dir daran?
Ich finde, die Container als «Arbeitsräume» bringen ein ganz spezielles Flair hierher. Sie verkörpern einfach extrem gut diesen «Lattich»-Gedanken: Kreative Plattform für agile, interessierte Leute zu sein.

Wann kam dir in den Sinn, den Boden vor dem roten Container zu «bebrettern»?
Tatsächlich hat meine Mutter mich da drauf gebracht. Wir liefen vor einiger Zeit zusammen dran vorbei. Da meinte sie: “Wäre das nichts für dich – den Boden hier mal herzurichten?”. Und weil ich seitens Flon den Container auch für eine eigene kleine Fotoausstellung nutze, war das nahe liegend und jetzt bin ich dran. 

Sieht aus, als wäre das ziemlich aufwändig.
Ach nein, das geht schon. Als Untergrund verwende ich Paletten. Und drauf montiere ich Holztäfer, wie man sie auch für Wandverkleidungen oder Decken nutzt. Wenn alles fertig ist, wird der Boden dann vielleicht noch bemalt.

Noch eine Frage zum Schluss: Was würdest du dir fürs «Lattich» in Zukunft wünschen?
Dass Lattich noch mehr bekannt wird. Die St. Galler scheinen immer noch nicht realisiert zu haben, was für klasse Möglichkeiten das Areal hier bietet. Aber ich bin optimistisch. Seit dem Start im 2016 hat es sich ja stetig gesteigert…. ich denke, das wird so weitergehen.

17.6.2018

Mikiel aus Eritrea

“HEKS Neue Gärten” ist mittlerweile eines der Projekte, die nicht mehr aus dem «Lattich» wegzudenken sind. Doch Projekte funktionieren nur so gut, wenn engagierte TeilnehmerInnen und «Gestalter» daran mitwirken. Einer von ihnen, der übrigens bereits im letzten Jahr mit von der Partie war, ist Obakamikiel Kidane, oder einfach kurz: Mikiel. Seit bald eineinhalb Jahren lebt der gebürtige Eritreer in St. Gallen.
Im Gespräch, das in einer Mischung aus Deutsch, Italienisch aber auch mit Händen und Füssen geführt wurde, erzählt er, wie er zu HEKS gekommen ist.

Mikiel, wo kommst du her und wie hat es dich nach St. Gallen verschlagen?
Ursprünglich komme ich aus einem ganz kleinen Dorf in Eritrea namens Engela. Aber ich bin schon lange in Europa. Nach meiner Ankunft habe ich zunächst über zehn Jahre in Italien gearbeitet. 2014 kam ich dann in die Schweiz, nach Balgach. Und seit bald eineinhalb Jahren bin ich nun in St. Gallen.

Wie hast du HEKS kennengelernt?
Durch eine Bekannte. Hier kann ich richtig arbeiten und mich einbringen, was ich sehr schätze. Daher bin ich jetzt auch schon das zweite Jahr dabei.

Jetzt bist du als Gärtner beim HEKS aktiv. Hast du sowas schon immer beruflich gemacht?
In Eritrea war ich Maurer. Aber leider ohne so etwas wie ein Diplom. In Italien habe ich dann in der Landwirtschaft gearbeitet und dort sehr viel Erfahrung gesammelt. In St. Gallen würde ich auch gerne in diesem Bereich arbeiten und bin auf der Suche nach einer Stelle. In der Zwischenzeit engagiere ich mich hier. Ich kümmere mich auch um die Hochbeete von anderen HEKS-Mitwirkenden, wenn die mal keine Zeit haben. Dann giesse ich und schaue nach dem Rechten….

Was hast du hier bereits angebaut?
Oh, eine ganze Menge: Mais, Bohnen und Zucchetti beispielsweise.

Wirst du auch 2019 wieder mitmachen?
Ich hoffe ja, dass ich eine Stelle finde und dann viel arbeiten werde. Wenn ich 2019 aber noch Zeit habe, werde ich weiter hier aktiv sein. Der Austausch mit den Menschen, der Ort selbst und die Tätigkeit sind einfach eine Sache, die mir gefällt.

 

10.6.2018

SUMM-SUMM-SUMM…

… ja, ein bissel Quatsch muss sein. Daher ein Titel aus einem altem Kinderlied. Wobei es in der Realität um eine recht ernste Angelegenheit geht: Nämlich um Bienen – und darum, dass es von ihnen immer weniger gibt. Zu warme Winter, zu wenig Lebensraum, Unmengen an Pflanzenschutzmitteln und dann auch noch Befall durch Milben führen dazu, dass das weltweit wichtigste Nutztier massiv bedroht ist. Im «Lattich» wollen nun zwei ein kleines Hoffnungszeichen setzen und Bienenvölker ansiedeln. 

Die beiden sind Katharina Pilz und Christian Dannat. Sie erzählen: “Das Imkern hatten wir 2013 in einem Gemeinschaftsgartenprojekt angefangen. Im vergangenen August sind wir dann in die Nähe vom «Lattich» gezügelt und haben das Areal als einen super Standort mit interessanten Projekten kennengelernt.”

Dort würden sie nun gerne mit der Imkerei einen Beitrag einbringen. Aber das geht erst, sobald Bienenvölker dafür gefunden wurden. Christian erklärt: “Wir suchen aktuell dringend einen Bienenschwarm, der dann in Zukunft alles um den «Lattich» herum bestäuben kann.” Und Katharina fügt hinzu: “Am liebsten wäre uns nicht irgendein Schwarm, sondern einer aus einer Biozucht. Falls das nicht machbar ist, stellen wir den konventionellen Schwarm auch gerne auf Bio um.”

Also liebe Bienenbesitzerinnen und – besitzer: Fühlt euch angesprochen, mit den beiden Kontakt aufzunehmen und eventuell eure Bienen im «Lattich» heimisch werden zu lassen:
079 250 93 46.
Und wer als Laie gerne mehr über Bienen und die Idee von Bienenvölkern am Güterbahnhof erfahren möchte, kann sich mit Fragen auch jederzeit an Christian und Katharina wenden.

Infos zur Sache aus der NZZ: Tausende Bienenvölker gestorben

6.6.2018

«Der Mann mit dem silbernen Container»

Seit Mai steht neben den bekannten Containern der Klausgesellschaft St. Margrethen nun auch ein silberfarbenes und deutlich grösseres Kaliber auf dem «Lattich»-Areal. Der Mann, dem es gehört und der dieses für die Saison 2018 zur Verfügung gestellt hat, heisst Urs Felber. Wer er ist, was er an Containern genial findet und wieso er seinen im «Lattich» platziert hat, erfahrt ihr hier!

Urs, erzähl doch mal ein bissel was über dich….

Eigentlich bin ich Oberstufen-Lehrer für technisches Gestalten. Seit rund 15 Jahren bin ich aber unter die «Teilzeit-Künstler» gegangen, wenn man das so sagen will. Ich habe mich schon immer für Kunst interessiert und seit eben dieser Zeit mache ich eigene Holzobjekte und setze so meine Ideen um.

Nun hast du dem «Lattich» für diese Saison deinen silbernen Container zur Verfügung gestellt. Gibt es das gute Stück schon lange?

Ich habe den silbernen Container im vergangenen Jahr gekauft und dann nach meinen Vorstellungen umgebaut. Und zwar, weil ich ihn als mobile Galerie für eine eigene Ausstellung nutzen wollte. Diese habe ich im November 2017  realisiert. Danach diente er mir eine Zeit lang als Lagerraum…ist ja auch eine wirklich solide Gebäudehülle… bis ich auf die Idee kam, ihn im «Lattich» für eine gewisse Zeit gastieren zu lassen.

Wieso gerade hier?

Diesen Ort und das, was er verkörpert, schätze ich sehr: Ein kreatives Spielfeld, wo unterschiedliche Projektideen lebendig werden können. Mir kam der Gedanke, dass es vielleicht auch andere Leute gibt, die wie ich einen Container als Galerie-Raum für eigene Ausstellungen schätzen – und nutzen wollen. Einen Raum zum kleinen Preis, der ohne grossen Organisationsaufwand kurzfristig zur Verfügung steht.

Im Sommer wird er ja nun auch von Künstlern für sowas verwendet.

Das finde ich cool. Und ich hoffe und würde mir wünschen, dass noch mehr Kreative den Mut aufbringen, sich und ihr Schaffen im «Lattich» zu zeigen!

Nach Saisonschluss verschwindet der «Grosse Silberne» dann aber wieder aus St. Gallen. Wo geht’s mit ihm hin?

Da sind momentan Ideen am Umherschwirren… vielleicht wird er für weitere Zwischennutzungen verwendet. Auf ähnliche Weise, wie aktuell hier. Wer weiss….

26.5.2018

Kuschelig dank KINOK

KINOK sei’s gepriesen! – sind kühle Abende und windige Nachmittage keine Gründe mehr, um  «Lattich» nicht rundum wohligwarm geniessen zu können.

Seit neustem gehören fröstlig hochgezogene Schultern bei jeder Wetterlage der Vergangenheit an. Denn das St. Galler KINOK hat uns mit einer wunderbaren Decken-Leihgabe einen ganzen Stapel Wärme zur Verfügung gestellt. Draussen an der Bar oder beim Event in der – ja bekanntlich unbeheizten – Halle drinnen werden bei Bedarf also Decken verteilt. Einfach schnappen, reinwickeln und allzu frischen Temperaturen die kalte Schulter zeigen. Probiert’s mal aus!

5.5.2018

«It’s the unexpected, that attracts me…»

In den Containern auf dem Areal herrscht reges Treiben. Doch wer treibt da eigentlich wo genau was? Und warum? Eine der Umtriebigen ist Kat Meier. Sie belebt aktuell mit ihrem Schaffen den orangenen Uniglory und erzählte an der gestrigen Saisoneröffnung, wie es dazu gekommen ist…

Kat, was hat dich hierher verschlagen?
Her verschlagen hat mich wohl der grosse Wunsch, das, was mir schon lange am Herzen liegt, mal auf einem anderen Level zu probieren, als bisher.

Irgendwie klingt das ganz geheimnisvoll. Was meinst du damit?
Ich bin ausgebildete Primarlehrerin. Im Rahmen dieser Tätigkeit habe ich immer wieder kreative Projekte durchgeführt für – sagen wir mal – herausfordernde Jugendliche. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele von ihnen sich in diesen «Time-out-Projekten» gerne kreativ betätigen. Zeichnen, «kritzeln»…. wie ich es nenne. Bei vielen Kids kommen dabei unglaubliche feinfühlige Motive zum Vorschein. Das hat mich fasziniert und auch angespornt, meiner eigenen kreativen Seite neuen Raum zu geben. Ich habe schon immer viel gezeichnet und «gekritzelt». Und so habe ich beschlossen, mich für eine gewisse Zeit umzuorientieren und einen neuen Weg einzuschlagen.

Wie sah oder sieht dieser Weg aus?
Ich habe bei der Schule für Gestaltung hier in St. Gallen nochmal eine Ausbildung begonnen, und zwar im HF Bildende Kunst. Nun ist die Hälfte der Studienzeit schon durch. Wenn ich meinen Abschluss habe, wäre meine Idee, erneut kreative Projekte mit Jugendlichen zu realisieren. Dann aber auf anderem Niveau, mit vielleicht verändertem und ausgeweitetem Fokus.

Was machst du konkret hier im Uniglory?
Die Schule für Gestaltung hat den Container aktuell angemietet und gibt interessierten Studierenden die Chance, in diesem total agilen und kreativen Umfeld zu arbeiten, sich spartenübergreifend inspirieren zu lassen und völlig ungestört an einem Projekt herum zu feilen.

Man sieht etliche Zeichnungen an der Wand hinter dir. Ist das dein aktuelles Projekt?
(Lacht) Ja, ich «kritzel» wie immer. Neu habe ich jetzt auch mal Sprayen ausprobiert. Langsam entwickelt sich was. Ziel ist, dass in der Zeit hier so viele gute Arbeiten entstehen, dass daraus eine kleine Ausstellung realisiert werden kann. Für Juni und Juli haben einige Mit-Studenten und ich daher auch den silbernen Container von Urs zur Miete angefragt. Wir möchten da gemeinsam was auf die Beine stellen. Noch ist alles im Sich-Finden… aber «It’s the unexpected, that attracts me» und wir kommen Stück für Stück weiter. Ich freue mich schon auf das Schlussergebnis!

 

29.4.2018

Wir begrüssen Boba, die neue Gastro-Leitung!

Die «Lattich»-Gastro zeigt sich im 2018 mit veränderter Optik. Gemeint ist damit nicht nur, dass neuerdings der Getränkeausschank in der Halle bis 23 Uhr möglich ist. Oder, dass es neben Grillangebot und wöchentlich wechselnden Eintöpfen ab sofort auch kalte Gerichte wie Salate oder Wähen geben wird. Vor allem ist mit dem neuen Gesicht «Boba» Vanessa Borer gemeint: Die neue Leiterin der Lattich Gastro. Wer sich hinter dem Unterengadiner Namen «Boba», der so viel wie «kleiner Bär» heisst, verbirgt, lest ihr im Kurzinterview.

Boba, erzähl’ doch mal ein paar Eckdaten aus deiner Biografie.
Mmh, also ich bin 22 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Basel, lebe aber seit 13 Jahren im Bündnerland. Ich bin gelernte Köchin, wegen der Liebe im 2017 in den Thurgau gezügelt und jetzt frisch im Team vom Restaurant Lagerhaus mit dabei.

Du sagst, du bist gelernte Köchin. Aber im «Lattich» bist du fast mehr für den Service zuständig. Wie passt das zusammen?
Ich bin extrem gerne im Service tätig. Deswegen beginne ich im August auch eine Servicelehre. Im «Lattich» will ich eine gute Gastgeberin sein.

Was hast du dir für die kommenden sechs Monaten in der «Lattich»-Gastro vorgenommen?
Meine Gäste sollen sich wohl und willkommen fühlen. Ich will ihnen eine Atmosphäre anbieten, in der sie vom Alltagsstress runterkommen. Ausserdem wäre es cool, ich könnte auch mein Know-how als ausgebildete Köchen einbringen. Ich würde gerne mit wechselnden und speziellen Speiseangeboten meinen eigenen Pfiff mit ins «Lattich» bringen.

 

 

27.4.2018

Wir Glückspilze: Stühle und Bühne ergattert

Vor wenigen Wochen waren wir noch auf der dringenden Suche nach Inventar für die Halle. Bestuhlung und Bühne mussten her. Nun wurde unser Suchen von Erfolg gekrönt! Zu verdanken ist das Reto Schirmer vom Indoor-Spielplatz fägnäscht in Rorschach und dem Tübacher Gemeindepräsidenten Michael Götte. Beide haben von unserem Inventar-Wunsch gehört, sich nun überaus grosszügig gezeigt und uns ganz wunderbare Stühle für die Halle überlassen. Herzlichen Dank!
Ein weiteres Hipp-Hipp-Hurra geht an Eveline Ketterer von Das Klima Theater & Kultur. Von Mai bis Oktober haben wir ihr eine Bühne zu verdanken! Kaum zu glauben!
Saison 2018 – wir kommen!

 

21.4.2018

111 Helden «made it»!!!

111 Heldinnen und Helden haben uns dabei unterstützt, unsere Crowdfunding-Kampagne bei wemakeit über die Ziellinie zu bringen! 13’176 CHF hatten wir angepeilt. Und nun wurde dieser Betrag sogar noch überflügelt! Wir sind happy und schicken ein riesengrosses Dankeschön in die Reihen der Unterstützer! 

Gehofft hatten wir zwar, dass es funktionieren würde. Aber dass es nun tatsächlich geklappt hat, überwältigt uns doch. Toll, dass wir so viele Zeit-Schenker gefunden haben, die unsere «Lattich»-Betriebsminuten vom Mai bis Oktober ermöglichen. Wir freuen uns auf die neue Saison mit euch!

20.4.2018

Kaufst du noch oder «sharest» du schon?!

Wir sharen, oder auf deutsch: teilen! Denn «Lattich» macht als eine von 20 lokalen und regionalen Organisationen mit beim ersten St.Galler Sharing-Markt am 25. April im KUGL. 

Sein wir mal ehrlich: Shoppen kann zwar ungemein befriedigend sein. Aber oft stellt sich schnell die Frage: Wohin danach mit dem ganzen Kram? Doch was tun, wenn man Dinge nur selten, dann aber zwingend braucht? Eine Möglichkeit wäre, mal anders an die Sache ranzugehen und zu teilen, was man hat und grade nicht nutzt. Oder auszuleihen, was man benötigt aber nicht zwingend kaufen mag. Eine super Gelegenheit dafür bietet sich am Mittwoch 25. April 2018 von 17.30 – 22 Uhr im KUGL St.Gallen, Güterbahnhofstrasse 4. 20 Organisationen der Region laden zum Teilen ein: Deswegen nichts wie hin, wenn ihr vielleicht für kurze Zeit eine Bohrmaschine, ein Auto oder Hilfe beim Umzug braucht. Oder wenn ihr ein Outfit für einen einmaligen Anlass sucht, einen Raum für Veranstaltungen oder einen Arbeitsplatz? Teilt und profitiert vom Teilen anderer!  Der Eintritt ist frei.

Bis zum 25.4. also am Güterbahnhof!

Weitere Infos gibts auf der Website der Stadt St. Gallen oder im Tagblatt online

18.4.2018

«Lattich»-Wachstum: The next generation

Das Wachstum im «Lattich» geht weiter! Schon lange wurde ja daran getüftelt und gefeilt, nun ist es endlich so weit: Richtung Herbst 2018 soll ein Bau aus Holzmodulen auf einem Teil des Areals entstehen und erschwinglichen Arbeitsraum für Unternehmen aus der Kreativwirtschaft bieten. Möglich machen’s die Blumer Lehmann AG aus Gossau als Trägerin und Hauptinvestorin des privat finanzierten «Lattich» Baus und der Kanton St. Gallen. Der hat nämlich als Grundeigentümer das auf zehn Jahre beschränkte Baurecht bewilligt. Herzlichen DANK! Das Baugesuch wurde nun am 17. April eingereicht.

Konkret geplant ist ein Bau mit 45 Holzmodulen. Dieser wird kleinteilige und damit günstige Flächen bieten, auf denen Kleinunternehmen aus den Bereichen Handwerk, Design, Kommunikation oder Architektur schalten und walten können. Es besteht die Möglichkeit, einzelne oder mehrere Module à 30m2 zu mieten, die im Rohbau mit Heizung, Strom und Internetanschluss und teilweise mit Wasseranschluss erstellt werden. Von aussen kann man die Module über Laubengang und Lift erreichen.

Das Baubüro in situ aus Zürich ist übrigens als Planer mit an Bord. Nun geht’s daran, die Visiere in den nächsten Tagen zu errichten. Und wenn alles nach Plan geht, sollte die Baubewilligung vor den Sommerferien vorliegen. Die Bauarbeiten könnten dann bereits im August starten. Da die Holzmodule bei Blumer Lehmann weitgehend vorgefertigt werden, ist es machbar, den Bau selbst im Herbst innerhalb von nur zwei Wochen hochzuziehen. Und, wenn alles ideal läuft – aber ein bisschen Daumen drücken dürft ihr natürlich trotzdem!- sollten schon vor dem Jahreswechsel die ersten Mietenden einziehen können.

Wir sind gespannt wie die Flitzebogen und danken allen engagierten Beteiligten!

3.4.2018

Alles auf Anfang! 

«Lattich 2018» steht in den Startlöchern und macht sich fit für den nahenden Saisonbeginn. Den Startschuss dazu lieferte die Ankunft der Container auf dem Güterbahnhofareal. 

Neu im 2018 ist, dass es ein Mehr an Containern gibt. Neben die «alten Vertrauten» von der Klausgesellschaft St. Margrethen gesellt sich ein weiteres Kaliber: Urs Felber hat seinen 12-Meter langen ARTCORE Container neuerdings im «Lattich» platziert und Interessierte können diesen auf Anfrage mieten.

Seit März ist Nathalie als Ansprechperson für die Halle vom «Lattich» im Einsatz. Bei Fragen, Anregungen oder Unklarheiten steht sie rat- und tatkräftig zur Seite. Konkret hilft sie weiter, wenn’s um Hallenvermietungen oder Veranstaltungsplanungen geht. Daneben unterstützt sie bei Gastro-Anfragen und bei der Koordination und Abwicklung aller auf dem Areal laufenden Aktivitäten.

Buchungen für die Halle und den Artcore können bei ihr ab sofort unter halle@lattich.ch vorgenommen werden. Gut Lattich!

22.03.2018

Crowdfunding: Zeitschenker gesucht!

«Lattich» geht ab Mai 2018 in die dritte Runde. Um die 131‘760 Betriebsminuten voller unterschiedlichster Events wiederum mit Leben zu füllen, muss auch die Infrastruktur gewährleistet sein. Dazu brauchen wir Eure Unterstützung! 30 Tage habt Ihr die Gelegenheit uns auf https://wemakeit.com/projects/lattich-zwischennutzung Zeit zu schenken. 1 Franken ermöglicht bereits 10 Minuten Betriebszeit.

Seid dabei und helft mit, den «Lattich» auch dieses Jahr zu beleben. Wir bedanken uns bereits jetzt für Eure Unterstützung und auf bald im «Lattich»!

17.3.2018

Stühle heiss begehrt!

Die Vorbereitungen für die nahende Saison laufen auf Hochtouren. Und mit oberste Priorität hat aktuell all das, was die Halle betrifft: Belegungs-Plan erstellen, Führungen machen… und die Infrastruktur organisieren. In Sachen Infrastruktur nun sind wir noch etwas auf Hilfe angewiesen! Denn eine Lösung für die Bestuhlung muss noch gefunden werden.

Konkret sind wir auf der Suche nach Sitzgelegenheiten (ab 10 Stück) , von denen wir uns folgende drei Eigenschaften wünschen: Gut in Schuss sollten sie sein. Man sollte sie problemlos stapeln können – und als gratis Geschenk wären sie uns am liebsten. Wer was was und weiterhelfen kann – zum Beispiel, falls irgendwo ein Gemeindesaal oder eine Schule ausgedientes Mobiliar in gute Hände abgeben möchte – der wende sich bitte an unsere Hallen-Leiterin Nathalie Bösch, zum Beispiel via Mail an halle@lattich.ch.

Merci vielmol!

15.3.2018

Merci SBB!

Wir freuen uns! Auch 2018 ist die Hallen-Bespielung möglich. Zu verdanken ist das der SBB Immobilien.

Dank eines grosszügigen Sponsorings durch SBB Immobilien können auch im 2018 wieder kulturelle und soziale Aktivitäten innerhalb der Halle stattfinden. Wir vom Verein sind froh über dieses Engagement. Denn ohne diese Unterstützung wäre die Finanzierung der Halle für die kommende Saison fraglich gewesen. Nun erwarten wir voller Vorfreude weitere spannende Monate der Hallen-Belebung. Dankeschön den tatkräftigen «Rückenstärkern»!

6.3.2018

Wir starten in die neue Gartensaison!

Ab dem 21. März 2018 treffen wir uns wieder jeden Mittwoch von 9 – 11 Uhr im Lattich Garten, um gemeinsam zu gärtnern und Deutsch zu üben. Wir haben freie Plätze für Migrantinnen und Migranten, die gerne ihr eigenes Gemüse anbauen möchten. Willkommen sind auch QuartierbewohnerInnen, die Lust haben, auf dem Lattich Gelände zu gärtnern. Für die Unterstützung während der Gartentreffen suchen wir Freiwillige, die Interesse haben, mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen zu arbeiten.
Kontakt: Adelheid Karli, HEKS Neue Gärten, 076 476 83 82 – oder komm am Mittwochmorgen vorbei an die Güterbahnhofstrasse 9!

23.02.2018

Welcome «Lattich-Leiterin» Nathalie Bösch!

Sie ist gebürtige St. Gallerin, Swap-Aktivistin und Hundebesitzerin. Und sie ist 1980-er-Baujahr, Anwärterin «Gestalterischer-Vorkurs» und ehemalige Open-Air-Interne. Vor allem aber ist sie für die Saison 2018 unsere frischgebackene «Lattich-Leiterin»! Wir sagen: Welcome Nathalie Bösch ! Wir freuen uns auf dich!…und stellen vier Fragen….

Wofür steht «Lattich» für dich?

«Lattich» als Projekt ist für mich ein bisschen wie das Leben selber. Es ist temporär, vergänglich. Gerade weil es zeitlich begrenzt ist, wird jeder Moment umso wertvoller und man sollte ihn voll auskosten. So wie im Leben halt auch.
«Lattich» als Ort ist für mich zweierlei: Einmal ein Platz, an den man sich zurückziehen kann. Und zugleich doch auch ein Ort, um zusammen zu kommen und um dort Vielfältigkeit zu erleben, wie man sie sonst kaum in St. Gallen findet: Konzerte, Märkte, Barbetrieb und vieles mehr.

Was soll in dieser Saison im «Lattich»-Areal passieren?

Ich würde gerne neue Zusammen-Spiele realisieren: So ins Blaue geredet könnte das sowas wie «Schweizer Tafel in Kooperation mit Lagerhaus und HEKS» sein… oder mal ein Altersheim zu Gast….Dazu gehört auch, dass ich nach Akteuren suche, die vielleicht noch nicht auf «Lattich» aufmerksam geworden sind und die ich herlocken will. Ich möchte Ideen aus den Menschen rauskitzeln. Wäre toll, wenn es mir am Ende der Saison gelungen wäre, das Interesse an «Lattich» weiter zu vertiefen: sowohl bei Besuchern als auch bei Menschen, die Orte wie «Lattich» zum Umsetzen ihrer Projekte suchen.

Gibt’s Gedanken, die dich ein bisschen nervös machen?

Ich habe irgendwie nicht damit gerechnet, dass ich als Person so vorgestellt würde. Natürlich bin ich daher etwas aufgeregt, ob ich die gestellten Erwartungen auch erfüllen kann. Aber das ist wohl normal. Sorge, dass es mit der Planung von Anlässen schwierig werden könnte, habe ich keine. Es liegen schon einige konkrete Anfragen vor. Und daneben bestehen weitere spannende Kontakte mit Leuten, die signalisiert haben, bei «Lattich» mitmischen zu wollen.

Welchen Satz würdest du am Saisonschluss gerne sagen können?

«Lattich als Gemüse ist vitaminreich und unterstützt das Immunsystem. Lattich als Zwischennutzungs-Projekt fördert das Wohlbefinden der Stadt durch gemeinsamen Genuss und gemeinsames Erleben.»

28.10.2017

«Lattich» sagt DANKE 

Was war das für eine klasse Saison 2017 im Lattich! So vieles ist zwischen Mai und Oktober auf dem Güterbahnhofareal geschehen! Zahlreiche ganz unterschiedliche Experimente sind über die Bühne gegangen – in der Halle und davor: Theater, Flohmärkte, Versammlungen, Führungen, Kinoabend, Konzerte, Gastroangebote undundund…Viele verschiedene Menschen haben dafür an einem Strang gezogen, sind zusammengewachsen… und haben sich hin und wieder auch mal zusammengerauft. Wir ziehen Bilanz: Das kleine Pflänzchen, welches 2016 erste zarte Wurzeln geschlagen hat, hat sich zu einem kräftigen Gewächs entwickelt. Und wir freuen uns, nach verdienter Winterruhe, auf neues Wachsen und Gedeihen im 2018.

Wir möchten deswegen allen DANKE sagen! Den Projektpartnerinnen und -partnern, die über viele Monate hinweg konstant im Lattich präsent waren ebenso wie den Einzelveranstaltern, die für wenige Tage oder sogar nur für einen einzigen Auftritt im Lattich gastierten!

DANKE. Denn Dank Euch wird Lattich erst möglich und zu dem, was es ist. Toll, dass es Euch gibt!