Ein Einsprecher nutzt den bestehenden rechtlichen Rahmen aus und verhindert jegliche Entwicklung des Güterbahnhofareals. Die Pioniere der Zwischennutzung verlassen das Areal und der Verein Lattich muss sein Ziel aufgeben, die Zwischennutzung als städtebauliches Labor für die spätere definitive Gestaltung des Areals weiter zu entwickeln. Künftig liegt der Fokus auf Gartenprojekten mit komplett erneuertem Vorstand.

Der Lattich Bau als Kernstück bleibt indessen bis mindestens Ende 2029 bestehen. Er bietet rund 50 kleinteilige Arbeitsräume für Jungunternehmen, welche bis heute meist voll vermietet sind. Eine St. Galler Erfolgsgeschichte, die über die Landesgrenzen hinaus Beachtung findet.